Messer im Test

Die Wahl des Messers ist hauptsächlich abhängig von den Einsatzbedingungen – eine Schärfe eines Rasiermessers ist für den Outdooreinsatz kaum nötig – eher spielen für mich Faktoren wie Robustheit und Gewicht eine Rolle.

Das Mora 746:

Vorteile: tolles Preis/Leistungsverhältnis; rostfrei, sehr scharf und leicht zu nachzuschärfen dank Skandischiff; Klinge sitzt wunderbar im Griff, da sich der Erl fast über die gesamte Grifflänge erstreckt; leicht (123 Gramm).

Nachteil: Nicht für grobe Arbeiten geeignet, da die Klinge relativ biegsam ist.

 

Das Glock Feldmesser

Es gibt zwei Varianten – eine mit Säge, eine ohne Säge.

Ich habe zwei ohne Säge, da die Säge meiner Meinung nach nicht viel taugt und ich beim Brennholzspalten lieber auf einen glatten Messerrücken klopfe.

Vorteile: tolles Preis/Leistungsverhältnis; nahezu unzerstörbar durch superharten und zähen Carbonstahl; man kann sich drauf verlassen, dass das Messer fast alles mit macht.

Nachteile: Carbonstahl rostet – daher muss man die Klinge einölen. Nicht so leicht zu schärfen, da wie gesagt: superhart, schwerer (249 Gramm) als das Mora Messer.

Es ist unglaublich, was dieses Messer aushält: Video.

 

Auf meiner Wunschliste: Das Fällkniven A1-Z:

 

Vorteile: ähnlich robust wie das Glockmesser, jedoch rostfrei.
Nachteil: Etwas schwerer als das von Glock; die Qualität hat außerdem ihren Preis …

Messerschleifen:

Mit diesem Set, kann ich beide Messer auf Rasiermesserschärfe bringen. Eine gute Videoanleitung zum Thema Messerschleifen findet ihr hier.

Zusätzlich benutze ich noch den Tiadea 3000/8000 – die Messer sind dann wirklich ultrascharf – für Outdooranwendung jedoch nicht wirklich nötig.

 

Ein altes Glockmesser geschliffen mit dem Schleifstein aus dem Set sowie einem 3000/8000 Stein und dem im Set enthaltenen Lederstreifen.

Ein neuer Schliff für ein altes Glockmesser – geschliffen mit dem Schleifstein aus dem Set sowie einem 3000/8000er Stein und dem im Set enthaltenen Lederriemen.